Onlinemagazin als Ergänzung zur Website

Der Weg zum Online Magazin

Veröffentlicht am 1. Mai 2019 von Estefano Labudda

Auf einer Website präsentieren Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen, hier stellen sie ihre Mitarbeiter vor und schreiben über ihre Philosophie und Geschichte – alles Inhalte, die in der Regel einem geringen Wandel unterliegen und die Unternehmen unter allen Umständen selber kontrollieren möchten.

Onlinemagazin als Ergänzung zur Website
unsplash-logoAndrew Neel

Die richtigen Inhalte finden

Zur inhaltlichen Anreicherung und laufenden Erweiterung der Website kann ein Unternehmen einen „Wissensbereich“ wie auch einen „Newsbereich“ integrieren. Dort können dann vertiefende Informationen zu Produkten oder Unternehmensneuigkeiten veröffentlicht werden. Doch Informationen wie auch Neuigkeiten haben dabei immer einen sehr engen Firmenbezug und müssen sehr strikt dem Kommunikationskonzept des Unternehmens folgen. Und hier kommt nun die zusätzliche Funktion von Onlinemagazinen ins Spiel. Stellt man der Unternehmenswebsite nämlich eine solche Ergänzung zur Seite, so ist es plötzlich möglich, auch außerhalb der vorgegebenen Richtlinien zu kommunizieren. Der wohl größte Vorteil ist dabei, die nun mögliche Themenerweiterung. Das Unternehmen ist nicht mehr exakt auf sein Produktspektrum und seine Dienstleistungen fixiert, sondern kann auch in verwandte Themen eintauchen. Was auf einer Firmenwebsite äußerst problematisch wäre, ist in Onlinemagazinen das Salz in der Suppe:

  1. Beiträge über verwandte und angrenzende Themen
  2. Gastbeiträge und Gastkommentare
  3. Expertenmeinungen und Statistiken
  4. Bidirektionale Kommunikation durch Leserkommentare
  5. Kontroversielle Beiträge
  6. Berichte über Branchenaktivitäten
  7. Persönliche Meinungen und Befindlichkeiten

Wo entsteht der Mehrwert?

Die thematische Erweiterung bietet Ansatzpunkte, das Unternehmensangebot in einem größeren Zusammenhang zu präsentieren. Nutzbringende Informationen in den erstellten Beiträgen bringen Besucherströme die in weiterer Folge auf die Unternehmenswebsite gelenkt werden können, wo dann die eigentlichen Werbebotschaften des Unternehmens platziert sind. Davon profitieren dann die Unternehmenswebsiten. Mit einem Onlinemagazin lassen sich also Besucherströme auf die Unternehmenswebsite kanalisieren, deren Zugriffe thematisch schon sehr zielgenau auf das Unternehmensangebot zugeschnitten sind.

Unterschied zwischen Unternehmensblog und Onlinemagazin

Die Urheberschaft eines Unternehmensblogs kann von außen eindeutig dem Unternehmen zugeordnet werden. Dies wird auch entsprechend kommuniziert. Ein Anspruch auf Unabhängigkeit und „Objektivität“ wird folglich nicht erhoben. Der eindeutig werbende Charakter der Inhalte liegt klar auf der Hand und ist für jedermann wahrnehmbar. Ganz anders hingegen werden Onlinemagazine und Onlinezeitungen als unternehmensunabhängige Themenpublikationen herausgegeben. Im Rahmen der vorgegebenen Blattlinie haben die Inhalte einen „journalistischen“ Informationsauftrag zu erfüllen. Das Unternehmen tritt als Headsponsor auf und bekommt in der Berichterstattung genügend Raum, damit die gewünschten Promotion-Effekte erzielt werden können. Onlinemagazine erlauben es auch, kostenpflichtige Displaywerbung von Partnerunternehmen beispielsweise auf der Startseite zu platzieren. Das erhöht den Unabhängigkeitscharakter und zusätzlich lassen sich die realen Kosten für den Betrieb des Onlinemagazins reduzieren.

Onlinemagazin in der Umsetzung

In der Regel wird ein Unternehmensonline Magazin entweder als Verzeichnis (www.firma.de/Magazin) oder als Subdomain (magazin.firma.de) in die Firmenwebsite integriert. Im ersteren Fall handelt man sich damit den Vorteil ein, dass die publizierten Inhalte und auch Zugriffe direkt der Website zugerechnet werden. Es ergeben sich somit Vorteile in der Bewertung durch Suchmaschinen. Im letzteren Fall entstehen aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung keine Vorteile, da Suchmaschinen Subdomains mit gänzlich eigenständigen Domains gleichsetzen. Aufgrund des massiven Vormarsches mobiler Geräte, ist es unumgänglich, das Design plattformunabhängig und responsiv zu gestalten. Somit wird die Darstellung des Magazins immer optimal an die Größe des Displays angepasst – gleichgültig ob es sich dabei um „Kleines“ Smartphone oder einen „Großen“ PC-Bildschirm handelt.


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