Corona-Krise: 5 Chancen für Ihr Unternehmen digital durchzustarten

Schnelles Umdenken lohnt sich

Veröffentlicht am 17. April 2020 von Annika Nielsen

Wer jetzt in Sachen Digitalisierung gut aufgestellt ist, erreicht mit seinen Inhalten so viele Menschen, wie selten zuvor.

Corona-Krise: 5 Chancen für Ihr Unternehmen digital durchzustarten
unsplash-logo🇨🇭 Claudio Schwarz | @purzlbaum

Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) hat zu einem beispiellosen Maßnahmenpaket der Bundesregierung geführt, dessen Beschränkungen wir derzeit alle in unserem Alltag spüren. Die strengen Auflagen zur sozialen Kontaktminimierung führen dazu, dass die Corona-Krise branchenübergreifend für zahlreiche Unternehmen eine ernstzunehmende Bedrohung darstellt. Die Ergebnisse einer DIHK Umfrage eröffnen, dass 92,4 % der Unternehmen bereits Auswirkungen des Coronavirus auf ihr Geschäft verzeichnen und sich diese vor allem durch sinkende Umsätze bemerkbar machen.

Der Digitalisierungsgrad ist entscheidend

Es zeigt sich: Unternehmen, die ihre Geschäftsprozesse bereits digitalisiert haben - oder von Natur aus ein digitales Geschäftsmodell fahren - sind in der Krise besonders gut aufgestellt. Sie sind in der Lage, ihre Produkte und Dienstleistungen weiterhin anzubieten oder können sich schnell und flexibel auf die neuen Gegebenheiten einstellen.

Nun sagt man, ist Deutschland im Allgemeinen vergleichsweise langsam, wenn es um die Etablierung digitaler Prozesse geht. Vor allem der konservativ gepolte Mittelstand hat sich lange dagegen gewehrt, Digitalisierungsprozesse innerhalb der Unternehmen anzustoßen. Gedanken gemacht hätte man sich, aufgrund des voranschreitenden Marktdrucks, in den meisten Fällen immerhin schon mal. Die Notwendigkeit zur Umsetzung fehle dann oftmals. Vielmehr überwog die Einstellung, Altbewährtes fortzuführen. Warum ein rollendes Rad zum Stehen bringen? Auch die Angst vor Fehlinvestitionen stellt regelmäßig eine Barriere dar, eine angedachte Digitalisierungsstrategie in die Tat umzusetzen.

In vielen Unternehmen droht das lange noch gerollte Rad nun zum Stehen zu kommen - und das völlig unerwartet. Schnelles Umdenken ist gefragt. Sind bisherige Umsatzquellen durch die Krise blockiert, bleibt keine Zeit, lange zu überlegen – Lösungen müssen her. Eine zügige Neuaufstellung kann für den Fortbestand des Unternehmens entscheidend sein.

Emotionen digital transportieren

Ein Großteil des Lebens spielt sich in diesen Wochen online ab und digitale Medienkanäle erfahren einen starken Zuwachs. Eine aktuelle Website und ein starker Social Media Auftritt sind eine zuverlässige Möglichkeit, unter den besonderen Umständen mit den eigenen Kunden in Kontakt zu bleiben. Mehr noch: Selten haben Sie die Chance so viele Menschen mit Ihren Inhalten zu erreichen, wie aktuell. Nur wie bereiten Sie die Inhalte ansprechend auf? Hierbei ist es wichtig, die Inhalte für Ihre Kunden gleichermaßen erlebbar zu machen und interaktiv zu gestalten. Durch die Einbindung von Videos oder Bildergalerien, können Emotionen optimal transportiert werden, sodass die eigenen Produkte oder Dienstleistungen digital begeistern.

5 Chancen für Unternehmen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen

  1. Relevanz der Digitalisierung fokussieren: Wer bisher nicht in eine Digitalisierungsstrategie investiert hat und im Zweifelsfall nur auf analoge Vertriebs- oder Kommunikationsprozesse gesetzt hat, ist geläutert und dazu angehalten, Geschäftsprozesse zukünftig flexibler zu gestalten.

  2. Tiefgreifende Veränderungen kurzfristig realisieren: Machen Sie sich diese Erkenntnis zunutze und halten Sie auch zukünftig daran fest. Die Annahme, dass Digitalisierungsprojekte nicht von heute auf morgen funktionieren können, wurde durch diverse Praxisbeispiele widerlegt.

  3. Mutig sein: Die Krise beschert Unternehmen die Gelegenheit, innovativ zu sein. Nie wurden bestehende Geschäftsmodelle und definierte Zielgruppen so in Frage gestellt und über Bord geworfen. Steht im Raum, ob das Unternehmen die Krise überlebt, entfallen jegliche Barrieren, neue Kundengruppen oder zusätzliche Absatzmärkte zu testen und zu digitalisieren.

  4. Langzeit Learnings generieren: Prozesse und Strategien, die sich bewährt haben, sollten auch nach einer Rückkehr in die Normalität beibehalten werden. Provisorische Notlösungen, die sich als nicht mehrwertstiftend erwiesen haben, sollten hingegen nach der Krise abgeschafft werden.

  5. Erschließung neuer Kundenpotenziale: Durch die Krise erhalten Menschen, die den Umgang mit digitalen Technologien bisher gescheut oder hinausgezögert haben, einen Zugang zu Diesen und können zu wertvollen Kunden werden.

Die Corona-Krise stellt Menschen und Unternehmen auf die Probe. Wichtig ist, von den jetzt generierten Erfahrungen zu lernen und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Bleiben Sie am Ball, um die Vorteile der Digitalisierung fortan für Ihr Unternehmen nutzbar zu machen.

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